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Résumé einer kurzen aber sehr intensiven Zeit

Johannas Zeit in Nepal, Ihre 6 Wochen im Siddhi Memorial Foundation Hospital gehen zu Ende. Hier Ihr letzter Bericht bevor es wieder zurück nach Deutschland geht.

Obwohl sich 6 Wochen anfangs wie eine endlos lange Zeit anhören, so verfliegen sie letzendlich doch im Handumdrehen und somit endet meine Famulatur im SMF Hospital auch schon. Eine Zeit voller neuer Einblicke in den klinischen Alltag, zahlreicher Erfahrungen, neuer Erkenntnisse und vor allem vieler Augen öffnender Momente neigt sich dem Ende zu.
Ich konnte nicht nur viel neues im Hinblick auf mein Medizinstudium, sondern auch über die Bedeutung und die Rolle des Arztberufes lernen.

Denn die für uns so selbstverständliche und gefühlt uneingeschränkte Verfügbarkeit der medizinischen Versorgung, stellt in Nepal ein wahres Luxusgut dar, welches zum Einen nur eingeschränkt zugänglich ist und zum Anderen selbst finanziert werden muss. Die Konsultierung der Ärzte und Ärztinnen bei gesundheitlichen Problemen hat somit einen anderen Stellenwert als in unserer Gesellschaft.
Dementsprechend ist die Dankbarkeit der Menschen schon alleine für die Zeit und die Untersuchungen, vor allem mir gegenüber, enorm und sehr berührend.
Für mich persönlich hat sich dadurch in den letzten Wochen der Blick auf für uns so selbstverständliche Dinge und deren Bedeutung geändert.


Die letzten zwei Wochen im SMF Hospital waren nochmals sehr besonders, denn das mit wichtigste Fest des Jahre, das nepalesische Neujahr, stand an. Somit konzentrierte sich die Anzahl der Patienten und Patientinnen vor allem auf die Tage vor und nach den Feiertagen, was den Klinikalltag etwas stressiger gestaltete.
Zudem wurden einige gynäkologischen Operationen und geplante Kaiserschnitte auf die tage vor dem Neujahrsfest gelegt, was die Ärzte und Ärztinnen noch zusätzlich zu bewätigen hatten.


Ich konnte die Ärzte und Ärztinnen etwas unterstützen, indem ich die Schwangerschaftsuntersuchungen übernommen, bei den gynäkologischen Untersuchungen und den Geburten mitgeholfen und bei den OP's assistiert habe - eine "Win-Win Situation" für Alle.

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Wenn es die Zeit am Nachmittag zugelassen hat, habe ich in die pädiatrische Klinik gewechselt, um den Kinderchirurgen Dr. Manoj bei der täglichen Patientensprechstunde zu begleiten.
Von ihm kann man immer besonderes viel lernen und mitnehmen, da er jeden Fall genau erklärt, jede Therapieoption darstellt und die weiteren Behandlung mit einem durchspricht. Wenn noch fragen offen sind, erklärt er auch diese in aller Ruhe und deshalb macht mir die Ambulanz mit ihm besonders viel Spaß.

Sobald alle vorstellen Patienten und Patientinnen analysiert, untersucht und behandelt worden sind, werden die für den jeweiligen Tag geplanten OP's durchgeführt.
Diese sind besonders interessant und lehrreich, denn in Deutschland hat man als Medizinstudent -oder studentin selten die Chance, direkt mit am Tisch zu stehen und teilweise sogar assistieren zu dürfen. Nach den OP's endet meistens mein Klinikalltag, wobei die Zeit mit all den Eindrücken und Einblicken verfliegt und somit Woche für Woche schnell an einem vorbei zieht.

Liebe Grüße
aus Nepal

Johanna


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Beide Seiten profitieren davon: bessere, gesündere Zukunftsaussichten für die Kinder sowie ganz aktuell die Sicherheit, dass die Kinder und deren Familien aktiv ihr Leben selbst bestimmen können.
Und wir als Verein zusammen mit unseren Freunden und Spendern die Gewissheit haben, Die Welt gemeinsam stets ein bißchen besser gestalten zu können.



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